Interview

W+W in Kaufbeuren
Slemun Abraham

Mit eigener Spenglerei mitten im Allgäu. 34 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wuppen den Laden.

Bei uns geht es sehr familiär zu. Viele Kollegen sind schon lange im Unternehmen.

Oft braucht es oft nur wenige Worte, um zu wissen, was Sache ist. Wir sind ein junges Team, viele sind privat befreundet und zwei Mal im Jahr unternehmen wir etwas gemeinsam.

Slemun Abraham 

Slemun Abrahamwas ist am Standort Kaufbeuren besonders?
SA: Da gibt’s Einiges: Wir sind eine von zwei Filialen in der Gruppe mit eigener Spenglerei. Daher können wir auch große Unfälle und Karosserieschäden richten. Außerdem haben wir einen Kollegen im Vertrieb, der unsere Autos deutschlandweit an Handelsvertreter von Versicherungen verkauft. Die großen Konzerne haben spezielle Rahmenverträge mit der BMW AG, und wir können extrem gute Angebote machen. Weil das Allgäu so schön ist, kommen Kunden dann schon mal durch halb Deutschland gefahren, um ihr Auto zu holen und hier ein Wochenende zu verbringen.

Kommen auch Kunden aus der Region?
SA: Jede Menge. Als einziges BMW-Autohaus in Kaufbeuren haben wir eine sehr gute Ausgangslage und kennen unsere Kunden seit Jahren. Gleiches gilt für unser Team. 34 Personen sind wir, fast die Hälfte davon ist seit mehr als zehn Jahren bei uns.

Wie ist es so, bei Ihnen zu arbeiten?
SA: Um mit den Äußerlichkeiten anzufangen: Wir haben ein schickes Gebäude mit großen Glasfronten und elektrischen Rollos als Sonnenschutz. Und als erster W + W-Standort haben wir eine eigene Photovoltaik-Anlage auf dem Dach.

Und die inneren Werte?
SA: Bei uns geht es sehr familiär zu. Weil wir uns untereinander und unsere Kunden schon lange kennen, braucht es oft nur wenige Worte, um zu wissen, was Sache ist. Wir sind ein junges Team, die meisten sind zwischen 16 und 30. Viele sind privat befreundet und zwei Mal im Jahr unternehmen wir etwas gemeinsam: Paintball, Soccerhalle oder ein Fahrertraining. Wir lassen uns was einfallen. Und im Winter machen wir unsere eigene kleine Weihnachtsfeier. Es ist mir wichtig, dass sich hier alle wohlfühlen.

Finden Sie dann auch leicht neue Mitarbeitende?
SA: Bei den Auszubildenden kommen wir gut klar. Ich bin selbst Ausbilder, wir arbeiten eng mit den Berufsschulen und der Arbeitsagentur zusammen. Schwieriger ist es bei Fachkräften. Berufserfahrene KFZ-Mechatroniker sind kaum zu finden. Ich würde gerne noch jemanden einstellen, aber die Bewerbungslage ist dünn. Umso wichtiger sind die Auszubildenden für uns. Wir freuen uns immer, wenn das gut passt und sie nach dem Abschluss voll einsteigen.

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